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Lukas Stamm (BA Berlin) gewinnt 1.GGP in Wedel

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Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 20. Mai 2018 auf KOZOOM.com

Lukas Stamm (BA Berlin) gewinnt 1.GGP in Wedel

© BC Wedel
Das Podium beim 1.GGP in Wedel: Cengiz Karaca (3.), Michael Puse (3.), Lukas Stamm (1.), Frank Sudar (2.); v.l.

WEDEL - Lukas Stamm von der Billardakademie Berlin gewinnt den 1. German Grand Prix 2018 in Wedel. Im Finale gewann er gegen Frank Sudar von der TSG Heilbronn mit 30:26 in 29/28 Aufnahmen. Gemeinsame Dritte wurden Michael Puse vom BC München und Cengiz Karaca vom BC International Berlin.

Noch vor zwei Wochen musste Stamm seinen Landesmeistertitel von Berlin abgeben, als er beim Turnier in seinem Club das Podest verfehlte und Norbert Roestel neuer Berliner Meister wurde. Nun bewies er in Wedel eindrucksvoll, dass er mittlerweile zu den besten Spielern in Deutschland zählt. In der Endwertung des Grand Prix kommt Lukas Stamm, der fast noch zum Nachwuchs zählt, auf stolze 1,388 GD, einer besten Partie von 3,000 Durchschnitt und einer sensationellen Höchstserie von 15 Punkten. Alle drei Werte waren die Bestleistung des Turniers. Die letzten beiden markierten das Heighlight des gesamten Wochenendes. 

Im Halbfinale gewann der Berliner gegen Michael Puse mit 30:10 in 10 Aufnahmen. Die 15er Serie war zugleich die Schlußserie der besten Partie des Turniers.

Im zweiten Halbfinale gelang dem Heilbronner Frank Sudar eine kleine Überraschung, als er mit Cengiz Karaca einen der Turnierfavoriten schlagen konnte. Mit 30:28 in 27 Aufnahmen gelang ihm der Sieg und der Einzug in das Endspiel.

Damit war Lukas Stamm gewarnt und es wurde das erhoffte enge Spiel um den Turniersieg. Nach 29 Aufnahmen gelang Lukas Stamm schließlich der ersehnte Matchball und der Sieg beim ersten German Grand Prix nach vielen Jahren. 

Die beiden Drittplatzierten Miachel Puse und Cengiz Karaca zeigten die erwartet starken Leistungen. Puse beendet das Turnier mit 1,265 GD, Karaca spielte 1,289 GD. 

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Weltcup in Ho Chi Minh mit Horn und Jäschke beginnt Montag

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Weltcup in Ho Chi Minh mit Horn und Jäschke beginnt Montag

Ho Chi Minh City
Die vietnamesische Metropole ist zum vierten Mal in Folge Ausrichter eines Dreiband Weltcup

HO CHI MINH CITY - Die 12 Millionen Metropole Ho Chi Minh Stadt mit ihrer andauernd wachsenden Bevölkerung ist auch in diesem Jahr eines der wichtigen Schauplätze im Weltbillard. Zum vierten Mal in Folge findet in der vietnamesischen Hauptstadt ein Dreiband-Weltcup statt. Vom kommenden Montag, 21.Mai bis zum Sonntag, 27.Mai, trifft sich die Weltelite zur zweiten Station des Weltcup 2018. Die neue Welle von koreanischen und vietnamesischen Spielern ist ein Garant für eine spannende Auseinandersetzung mit den Top-Spielern aus Europa. Frederic Caudron ist die aktuelle Nummer eins der Welt, Haeng Jik Kim der bestplatzierte asiatische Spieler und Minh Cam Ma der aktuelle vietnamesische Champion.

Martin Horn und Dustin Jäschke sind unsere deutschen Hoffnungen auf einen Platz im Hauptfeld. Beide müssen in der Pre-Qualifikation, also am Mittwoch, spielen. 

Austragungsort ist das Nguyen Du Stadium, benannt nach einem der vielen Millionen Nguyen’s im Land. Die große Sporthalle bereitet sich auf die 150 zugelassenen Spieler vor, von denen allein 45 aus Südkorea kommen. Weitere 25 Koreaner stehen noch auf der Reserveliste, haben aber kaum eine Chance teilzunehmen. Unter all den bekannten Namen werden in Vietnam auch einige junge talentierte Spieler am Start sein. Aus Spanien kommt David Martinez, der Japaner Yusuke Mori und auch der Niederländer Sam van Etten, der mittlerweile einer der besten Klassik-Allrounder ist. Aus Vietnam kommen die Talente Le Thanh Tien und Ngo Quang Hai. Aus Korea ist der junge Myung Woo Cho wieder dabei, nachdem er in Antalya aussetzen musste. Torbjörn Blomdahl gibt sein Debut in diesem Jahr, denn auch er fehlte in Antalya.

Die Vietnamesen kommen mit sechs Kandidaten für einen der vorderen Plätze. Nguyen Quoc Nguyen, Quyet Chien Tran (Wildcard), Minh Cam Ma (Wildcard), Anh Vu Duong, Xuan Cuong Ma und Dinh Nai Ngo sind die größten Hoffnungen der Gastgeber.

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GGP in Wedel - Deutschlands schönster Club ist erster Gastgeber 2018

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GGP in Wedel - Deutschlands schönster Club ist erster Gastgeber 2018

© BC Wedel
Der erste German Grand Prix findet am Wochenende beim BC Wedel statt

WEDEL - Heute beginnt der 1. German Grand Prix Dreiband beim BC Wedel. Viele Jahre mussten die Billardspieler in Deutschland auf diesen Zeitpunkt warten. Der German Grand Prix war in den 90er und frühen 2000er Jahren eine Erfolgsgeschichte, die vergleichbar mit den Grand Prix in Holland und Belgien war. Dann plötzlich blieben die Ausrichter weg, die DBU hatte keine Mittel, um diese wichtige Turnerserie zu unterstützen und das war dann zunächst das Aus für den Grand Prix. Nun hat die DBU auch Drängen der Sportler und wohl auch aus eigener Erkenntnis eine Wiederbelebung beschlossen und beginnt in diesem Jahr mit drei Turnieren, von denen das erste heute in Wedel beginnt.

Beim Studieren der Teilnehmerliste wird schnell auffallen, dass einige Top-Spieler aus Deutschland fehlen. Das liegt zum einem an dem Montag beginnenden Weltcup in Vietnam und zum anderen an dem gewählten Termin zu Pfingsten. Dennoch ist das Feld mit 24 Teilnehmern voll geworden, was die allegemeine Sehnsucht nach solchen Turnieren bestätigt. 

Der BC Wedel ist als Ausrichter kein Unbekannter Club. Viele Jahre haben die Schleswig-Holsteiner einen German Grand Prix ausgestattet und stets war es einer der schönsten Spielorte in Deutschland. Beim BC Wedel findet der ambitionierte Billardspieler alles, was er sich wünschen kann. Vier Gabriels-Tische in einer Reihe aufgestellt, darüber eine Theke mit Zuschauerbereich. 

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Wer wird in Ho Chi Minh gewinnen?

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Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 16. Mai 2018 auf KOZOOM.com
http://www.kozoom.com/de/billard-karambol/news/wer-wird-in-ho-chi-minh-gewinnen.html

Wer wird in Ho Chi Minh gewinnen?

Kozoom - Kolumne von Bert van Manen - Übersetzt von Andreas Volbracht

Kann man das Ergebnis eines Dreiband-Turniers vorhersagen? Die meisten werden sagen: Das dürfte  sehr schwer werden. Und auch das wäre noch untertrieben. "Sehr schwer" beschönigt die Schwierigkeiten, in Wirklichkeit ist es: unmöglich. Lass mich das mit einer kleinen Anekdote illustrieren. In den letzten vier Jahre habe ich in meiner Facebook-Gruppe (Bert`s BillardPage) in der Woche vor einem Welt-Cup immer ein kleines Quiz gemacht. Ich habe den Lesern Fragen wie diese gestellt: Welche zwei Spieler werden am kommenden Sonntag im Finale stehen? Oder: Wer sagt drei oder vier Halbfinalisten richtig voraus? Für den Gewinner gab`s eine Tasche mit Billardartikeln. Wenn ich den Blick zur Seite wende, sehe ich die Siegertasche noch immer in der Ecke in meinem Arbeitszimmer stehen.  

NIEMAND hat jemals gewonnen.       

Die Gründe liegen auf der Hand: kurze Matches, da wird der Glücksfaktor grösser, viele Weltklasse-Spieler, keiner, der wirklich dominiert. OK, Caudron ist die Nr. 1 auf der Weltrangliste, der amtierende Weltmeister und Gewinner des letzten Welt-Cups (Antalya). Er ist zur Zeit sicherlich der beste Spieler auf der Welt und in jedem Turnier, in dem er mitspielt, Favorit. Aber kein Vergleich mit Ceulemans Dominanz in den Sechzigern, Siebzigern und frühen Achtzigern, auch nicht mit Blomdahls in den Neunzigern, bei weitem nicht. Schauen wir uns mal die Welt-Cups unserer Tage genauer an. Ein guter Startpunkt, um klarer zu sehen? Beginnen wir beim Wechsel vom Satzsystem zu den 40 Punkte Partien, also schauen wir uns die Sieger von 2013 bis 2018 an.   

Von den 31 letzten Weltcups hat Fred sieben gewonnen. Der zweitbeste Spieler im gleichen Zeitraum? Eddy Merckx, fünf Siege. Dritter ist Torbjörn Blomdahl mit vier. Dick Jaspers hat drei, Haeng Jik Kim, Murat Naci Coklu und Dani Sánchez haben zwei gewonnen. Ein Sieg: Jae Ho Cho, Marco Zanetti, Jung Han Heo, Jeremy Bury, Tayfun Tasdemir und Dong Koong Kang.  

Das sind schon dreizehn Namen, alles Spieler, die bewiesen haben, dass sie einen Welt-Cup gewinnen können. Sie könnten es wiederholen. Dann müssen wir uns die Spieler ansehen, die VOR 2013 gewonnen haben und immer noch gut genug sind, um in ein Finale zu kommen und es auch zu gewinnen. In dieser Kategorie: Forthomme, Horn, Sung Won Choi und Sayginer. Könnte Kasidokostas gewinnen, nachdem er nun mit der anderen Hand spielt? Ich hab` meine Zweifel. Yüksel, Philipoom, Nelin? Die spielen alle immer noch gut, aber ich wäre überrascht, wenn sie noch einen Welt-Cup gewinnen würden. Auf unserer Liste haben wir jetzt schon 17.

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David Pennör gewinnt Dreibandfinale in Schweden gegen Blomdahl

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David Pennör gewinnt Dreibandfinale in Schweden gegen Blomdahl

Schwedische Meisterschaft
Die Halbfinalisten in Helsingborg. Ganz rechts David Pennör, der im Finale Torbjörn Blomdahl besiegte und neuer Meister wurde

HELSINGBORG - David Pennör gelang am vergangenen Wochenende mit seinem Sieg über Törbjörn Blomdahl beim schwedischen Dreiband Finale (40:31) die größte Überraschung. Die schwedische Meisterschaft, bei der Blomdahl als amtierender Meister antrat, wurde in Helsingborg gespielt. Blomdahl verlor seinen Titel an Pennör. Gemeinsame Dritte wurden Nalle Olsson und Björn Lohmander

Die Vorrunden wurden in drei Gruppen gespielt. In Gruppe A gewann Blomdahl mit 1,765 GD, die Gruppe B gewann Nalle Olsson mit 1,277 GD und die Gruppe C gewann David Pennör mit 1,699 GD.

Im Viertelfinale war Blomdahl besser als Tai Tran (40:22), Björn Lohmander besiegte Bo Gustafsson (40:28), Nalle Ollson war besser als Peter Lohmander (40:31) und schließlich besiegte David Pennör seinen Gegner Henry Kalita mit 40:36. Im Halbfinale  gelang dann Blomdahl mit 40:26 gegen Björn Lomander der Finaleinzug. Pennör besiegte in der Vorschlußrunde Nalle Olsson mit 40:26. Im Endspiel spielte Pennör dann weiter auf hohem Niveau und gewann gegen Blomdahl mit 40:31.

Endklassement:

1 David Pennör 1,678 GD

2 Torbjörn Blomdahl 1,500 GD

3 Nalle Olsson 1,267 GD

3 Björn Lohmander 1,032 GD

5 Henryk Kalita 0,980 GD

6 Bo Gustafsson 0,934 GD

7 Peter Lohmander 0,863 GD

8 Tai Tran 0,822 GD

9 Per Hägg 0,794 GD

10 Stefan Hilvin 0,777 GD

 


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