Mannheimer Billardfreunde 1947 e.V.

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News international

Hier schlägt das Herz von Österreichs Billard

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Gepostet von Markus SCHÖNHOFF am 17. April 2018 auf KOZOOM.com unter dem Link
http://www.kozoom.com/de/billard-karambol/news/hier-schlaegt-das-herz-von-oesterreichs-billard.html

Kolumne von Bert van Manen; Übersetzt von Andreas Volbracht

Gerhard Kostistansky, Arnim Kahofer und Andreas Efler sind die drei Topspieler in Österreich, und das schon seit geraumer Zeit. Aber fragt man dort jemand nach Billard, dann gibt es nur einen Namen, der als erster genannt wird: Heinrich Weingartner. In Wien und fast überall in Österreich bedeuten Billard und Weingartner so gut wie dasselbe.

Der große alte Herr (geb. 1939) ist viel mehr als ein ehemaliger Topspieler. OK, in den sechziger und siebziger Jahren hat er eine ganze Reihe von nationalen Titeln im Cadre, in der Freien, in Einband und selbst in Artistique gewonnen. Aber die letzten Jahrzehnte, in denen er nicht mehr aktiv gespielt hat, waren alles andere als unproduktiv. Wenn man das aufzählt, ist es schon umwerfend:

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CEB Jugendspiele zu Ostern in Ronchin (FR)

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CEB Jugendspiele zu Ostern in Ronchin (FR)

© Kozoom
Die "Euro Youth", eine Herzensangelegenheit von CEB-Präsdientin Diane Wild, zu Ostern in Ronchin

RONCHIN - Es ist eine Herzensangelegenheit der neuen CEB-Präsidentin Diane Wild, die Jugend stärker als je zuvor zu unterstützen und zu fördern. Der viel gelobten Ankündigung folgen nun Taten. Die erste „Euro Youth“, die CEB-Jugendspiele, werden vom 30.März bis 02.April im französischen Ronchin ausgerichtet. Der Nachwuchs, der in seiner spärlichen Anzahl, immer noch zu den größten Problemfeldern im Billard gehört, bekommt damit seine erste Einzelveranstaltung auf europäischer Ebene. Die Konzentration auf einen Termin und einen Ort hat sich in Europa bewährt. Die großen Europameisterschaften in Brandenburg, in denen der Nachwuchs auch integriert ist, sind eine makellose Erfolgsgeschichte und wenn man etwas für den Nachwuchs tun möchte, dann ist die kommende Veranstaltung am Osterwochenende der einzig richtige Weg.

Bei der „Euro Youth 2018“ werden insgesamt in sechs Disziplinen und Klassen die Europameister ausgespielt. Bei den Disziplinen wird sich auf die Freie Partie, 5-Kegelbillard und Dreiband beschränkt. Bei den Altersklassen sind Nachwuchsspieler unter 21, unter 17 und Club-Teams unter 19 qualifiziert. Wie üblich spielen die Junioren U21 auf dem großen Tisch, die Jugend auf dem kleinen Billard.

Zusätzlich wird neben den Nachwuchswettbewerben auch der European Ladies Cup in der Freien Partie ausgetragen. Bei der letzten Europameisterschaft wurden die Damen nicht eingeladen. Ein European Ladies Cup im Dreiband wurde ausgespielt und nun folgt nach einigen Jahren endlich wieder ein Wettbewerb in der Freien Partie. Susanne Stengel Ponsing gilt immer noch als amtierende Europameisterin. 2015 holte sie sich den Titel vor der Niederländerin Mirjam Pruim Emmens. Die große Billarddame und Rekordeuropameisterin Magali Declunder landete auf dem für sie enttäuschenden dritten Platz. Dies allerdings mit dem exzellenten Durchschnitt von 15,13 GD. Beim nun folgenden European Ladies Cup wird Magali Declunder wieder mit dabei sein und gilt damit als große Favoritin auf den Sieg. Unter normalen Umständen ist die Französin, die auch schon so manches Männerturnier im Cadre 71/2 bestritten hat, nicht zu schlagen. Zu den eher nicht normalen Umständen gehört leider auch, dass keine deutsche Spielerin gemeldet hat. Weder die Europameisterin Susannen Stengel-Ponsing, noch eine andere Dame wird in Frankreich am Osterwochenende am Start sein.

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Die Könige der überirdischen Durchschnitte

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Die Könige der überirdischen Durchschnitte

Kozoom

Kolumne von Bert van Manen

Übersetzt von Andreas Volbracht

Die größten Dreiband-Spieler, die es je gab, wer sind sie? Es hängt davon, wie Größe definiert wird. Emil Zatopek, Lasse Viren und Paavo Nurmi gehören zu den größten Langstreckenläufern aller Zeiten, keiner wird das bezweifeln. Dabei würden sie heute bei einer Landesmeisterschaft in Kenia oder Äthiopien kaum unter die ersten 25 kommen. Die Zeiten haben sich geändert, die Läufer sind schneller geworden. Und wenn es nur um Titel geht? Dann bleiben Ceulemans mit seinen 21 Weltmeistertiteln und Blomdahl mit seinen 44 Weltcupsiegen (Rekorde, die nie gebrochen werden) die Größten. 

Aber wenn man mal die Titelsammlungen beiseite lässt und nur auf die Spitzenleistungen schaut, dann heißen die beiden besten Spieler in der Geschichte des Dreibands: Caudron und Jaspers. Die Durchschnitte, die in der Ceulemans-Ära als sensationell galten, sind heute nahezu alltäglich. Der Niederländer und der Belgier haben sogar Blomdahls Weltrekorde zertrümmert. Nicht einmal Mehrfachchampions wie Sánchez, Zanetti und Merckx können mit Jaspers und Caudron mithalten, wenn´s darum geht, in offiziellen Spielen Superzahlen zu realisieren. 

Erstaunlich nicht nur, dass sie das machen, sondern auch wie oft sie das hinkriegen. Ungefähr 1000 Partien mit über 3,00 Durchschnitt sind bisher dokumentiert, über 100 Spielern stehen auf dieser Liste. Fast ein Drittel (!) von diesen Partien haben Caudron oder Jaspers abgeliefert. Kleiner Vorbehalt: wir haben nicht alle Ergebnisse aus Turnieren in Korea / Vietnam, Südamerika und der Türkei. Aber Eindruck bleibt und ist richtig: Caudron und Jaspers sind die Könige der überirdischen Durchschnitte.  

Wenn du vom Dreiband keine Ahnung hast, dann sei dir verziehen, falls du meinst, dass die beiden ziemlich ähnlich sein müssten. Schließlich haben sie vor den gleichen Herausforderungen gestanden, und haben den gleichen Berg bestiegen. Haben sie also nicht das gleiche Können, die gleichen Fähigkeiten? OK, bis zu einem gewissen Grade, ja. Aber nicht die Tatsache, dass sie bestimmte Probleme auf die gleiche Weise lösen, dass sie bestimmte Positionen mit dem gleichen Balltempo auf den gleichen Wegen angehen, macht die eigentliche Faszination aus. Es sind die großen, deutlich sichtbaren Unterschiede in ihre Herangehensweise, das ist es, was dafür sorgt, dass wir gar nicht genug von den beiden zu sehen bekommen können, dass unser Spiel so viel reicher geworden ist.

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Arnim Kahofer Staatsmeister im Cadre 47/2

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Nun Dreiband Bundesliga TV Premiere mit Heimatclub WBA

 11.03.2018. Arnim Kahofer hat nach dem Dreiband Team Vizeweltmeistertitel erfolgreich die Umstellung auf die Carambol Billard Classics Disziplin Cadre 47/2 geschafft.

Der 43-jährige Wiener holte sich im Billardsportklub Augarten mit einem 250-171 Finalsieg über den Grazer Gerold Cerovsek den Titel bei den 84. Österreichischen Staatsmeisterschaften in der „kleinen“ Cadre-Disziplin am Matchbillard.

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Gerold Cerovsek (li.) und Arnim Kahofer kurz vor Beginn des Finales der 84. ÖSTM im Cadre 47/2 – Foto (c) J.Ringel

Kahofer verbuchte dabei mit einer fehlerlos vorgetragenen Partie von 250 Punkten in einer Aufnahme und einem Gesamtpunktedurchschnitt von 59,523 auch alle Turnierbestleistungen und qualifizierte sich souverän für die Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel im kommenden Jahr.

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Die Sieger der 84. ÖSTM Cadre 47/2 v.l.n.r.: Arnim Kahofer (1.), Gerold Cerovsek (2.), Kurt Mastny (3.), Walter Gugumuck (3.) – Foto (c) J.Ringel

„In den ersten beiden Partien habe ich leicht verkrampft agiert und einige unnötige Fehler gemacht aber ab dann ist es deutlich besser gegangen. Mein Gesamtpunktedurchschnitt liegt zwar etwas unter meinem persönlichen Top-Wert, aber aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit kann ich mit dieser Leistung trotzdem sehr zufrieden sein“ erklärte Kahofer für den nun wieder unmittelbar die Rückumstellung auf Dreiband bevorsteht.

Dreiband Bundesliga erstmals im Live TV
Am 13. März kommt es nämlich ab 18:00 Uhr in seinem Heimat-Verein, der Wiener Billard Assoziation (WBA), zum Dreiband Bundesliga Schlager gegen den Tabellenzweiten BC Elite Wien.

„Das wird sicher ein absolutes Top-Match mit super-spannenden Einzelspielen. Dem Sieger winkt darüber hinaus die Führung in der Liga. Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und hoffen, dass wir unseren Heimvorteil ausspielen können“ fiebert WBA-Mannschaftsführer Kahofer dieser Begegnung bereits entgegen.

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Turnier der Legenden mit Ceulemans und Kobayashi

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Turnier der Legenden mit Ceulemans und Kobayashi

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Kobayashi und Ceulemans bei einer Ehrung für den Italiener Marco Zanetti

EEKLO - Die belgische Stadt Eeklo ist im Sommer Schauplatz der 1. Trophy of the Legends mit Spielern, die älter als 65 Jahre sind. Raymond Ceulemans, Ludo Dielis und der Japaner Nobuaki Kobayashi gehören zu den acht gesetzten Spielern. Die Organisation plant eine Vorrunde mit maximal 100 Spielern. Der Hauptpreis beträgt 2.000 €, das gesamt Preisgeld liegt bei 10.300 €. An der Trophäe der Legenden wird eine ganze Reihe ehemaliger Top-Spieler teilnehmen.

Die Endrunde mit 16 Teilnehmern wird vom 21. bis 24. Juni ausgetragen. Die Vorrunden finden vom 16. bis 20. Juni statt. Der Turnierleiter ist Leslie Menheer. Die Vorrunden werden in Gruppen zu je 3 Spielern gespielt. Die Partiedistanz beträgt 30 Punkte. Im Hauptturnier treten dann 16 Spieler an. Acht gesetzte Spieler und acht aus der Qualifikation. Dieses Feld spielt zunächst in vier Vierergruppen, von denen sich je zwei Spieler für die KO-Runde qualifizieren.

Offiziell trägt die Trophäe der Legenden den Namen Aime Immesete Gedenkturnier zu Ehren des Präsidenten des Clubs in Eeklo, der vor wenigen Monaten verstarb.

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