Mannheimer Billardfreunde 1947 e.V.

Der Karambolverein in Mannheim

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Willkommen auf der Startseite der MaBF 1947

Niederlande gewinnt den Medaillenspiegel

E-Mail Drucken

 Pressemitteilung von Achim Ghabi

Krönender Abschluss der Karambol-EM mit fünf neuen Titelträgern - Niederlande gewinnt den Medaillenspiegel

Fünf Medaillenentscheidungen standen am letzten Tag der Billard-Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel auf dem Programm. Am großen Matchbillard fiel unter anderem die Entscheidung im Dreiband der Frauen. Dabei zeigte die Niederländerin Therese Klompenhouwer einmal mehr ihre Extraklasse. In keiner ihrer insgesamt vier gespielten Partien geriet sie in Gefahr und verteidigte damit ihren vor zwei Jahren errungenen Titel nahezu problemlos. Silber holte sich die Türkin Gülsen Degener, während Bronze an Danielle Le Bruijn (Belgien) und Guzin Karakasli (ebenfalls Türkei) ging.

Die beste Vereinsmannschaft im Dreiband der Herren auf dem kleineren Turnierbillard stellen die Türken aus Mecidiyeköy. Überraschend deutlich gewannen sie das Finale gegen die französische Vertretung aus Andernos. Birol Uymaz brachte seine Farben durch ein deutliches 40:15 über Peter de Backer in Führung. Parallel führte sein Team-Kollege Can Capak gegen Roland Forthomme mit 32:29-Punkten, so dass die Partie abgebrochen werden konnte. Andernos hätte im gespielten Punkteschnitt nicht mehr an den Türken vorbeiziehen können, auch wenn Forthomme seine Partie noch gedreht hätte. Bronze ging den C.B. Mataro (Spanien) und an die Tschechen vom BC Havirov.

Mission Titelverteidigung geglückt hieß es für Raymund Swertz im Cadre 71/2 auf dem großen Matchbillard. In einem rein niederländischen Finale behielt der Sieger von 2013 gegen seinen Landsmann Dave Christiani mit 200:96-Punkten nach vier Aufnahmen die Oberhand. Entscheidend war letztlich eine Serie von 63 Punkten, die Swertz beim Zwischenstand von 137:96 startete. Die beiden Bronzemedaillen gingen an Thomas Nockemann (Deutschland) und den Spanier Raul Cuenza.

An Dramatik nicht zu überbieten war der Artistique-Wettbewerb der Herren auf dem großen Matchbillard. Im Halbfinale hatte der Belgier Walter Bax ein tolles Comeback gefeiert und zog nach 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 über Baris Cin (Türkei) ins Finale ein. Dort traf er auf Cins Landsmann Serdar Gümüs, der nach drei Sätzen mit 2:1 in Front lag. Bax schaffte mit dem Lösen der Höchstschwierigkeit von zehn Punkten erneut eine Rückkehr ins Match und zwang Gümüs in den fünften Satz. Auch dort hatte Bax stets die Nase vorne, ehe Gümüs in der letzten Runde, ebenso mit Lösen der Figur für zehn Punkte, das Blatt doch noch wendete. Nach Silber vor zwei Jahren diesmal also Gold für den Türken. Neben Baris Cin gewann Bax‘ Landsmann Erik Vervliet (Belgien) ebenso Bronze.

Ein Duell unter Brüdern war das Finale der Junioren-Konkurrenz im 5 Kegel-Billard. Die beiden Italiener Giovanni und Domenico Forino hatten sich dafür qualifiziert und lieferten sich in den ersten beiden Sätzen ein Match auf Augenhöhe. In Satz drei und vier war Domenico aber um einiges überlegen und sicherte sich mit zwei deutlichen Satzgewinnen den Europameistertitel. Platz drei teilten sich Jonas Threms (Dänemark) und der deutsche Nachwuchsspieler Max Gabel.

War die Premieren-Veranstaltung mit allen Karambolage-Disziplinen unter einem Dach 2013 schon ein voller Erfolg, so hat man dies in diesem Jahr noch toppen können. Sowohl Sportler als auch Zuschauer, Stadt und Presse waren voll des Lobes über die sehr gut strukturierte und attraktiv präsentierte Veranstaltung. Dies belegt auch das große Interesse von Seiten der Presse: Zahlreiche Tageszeitungen, aber auch Radio- und Fernsehstationen interessierten sich für die Künste der Queue-Spezialisten und berichteten teilweise live aus dem Stahlpalast. Insgesamt sahen die EM mehr als 3.000 Zuschauer live vor Ort und mehrere zehntausend im Internet-Stream.

Bei der großen Abschlusszeremonie wurden die fünf neuen Europameister gekürt und die Veranstaltung für beendet erklärt. CEB-Präsident Wolfgang Rittmann blickte in seiner Schlussrede auf zehn ereignisreiche und einzigartige Billard-Tage zurück und weckte die Hoffnung auf ein Wiedersehen 2017 in Brandenburg an der Havel.

Alle Informationen, Ergebnisse, Presseberichte und Fotos zu den Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg finden sich hier.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Mai 2015 um 07:14 Uhr
 

Niederlande Gold - Deutschland Bronze

E-Mail Drucken

 Pressemitteilung von Achim Ghabi

Die Niederlande stellen das beste Dreiband-Team Europas - Deutschland holt Bronze
Bevor am Schlusstag der Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel noch zahlreiche Entscheidungen anstehen, wurde am heutigen Samstag nur ein neuer Europameister gekürt.

Bei den Dreiband-Nationalmannschaften stand das Finale zwischen den Niederlanden und Belgien an, ein echter Klassiker des Dreiband-Sportes.Während auf dem einen Tisch Dick Jaspers und Frédéric Caudron aufeinandertrafen, mussten auf dem zweiten Brett Raimond Burgman und Roland Forthomme ran. Jaspers hatte gegen den ehemaligen Weltmeister einen echten Sahne-Tag erwischt und beendete die Partie mit einem 2,5er Durchschnitt mit 40:30-Punkten nach 16 Aufnahmen. Da parallel bei einem Zwischenstand von 31:33 zu Gunsten der Belgier bereits 21 Aufnahmen gespielt waren, konnten Caudron/Forthomme ihre Konkurrenten rechnerisch nicht mehr einholen. Damit waren die Niederlande vorzeitig als neuer Europameister gekürt. Platz drei teilten sich die Teams aus Deutschland und der Türkei, die bereits am gestrigen Freitag in den Halbfinals unterlagen waren.

Bei den Dreiband-Meisterschaften der Vereinsmannschaften auf den kleinen Turnierbillards ist Deutschland noch mit zwei Teams vertreten. Beide Duos vom SV Altenweddingen spielen im morgigen Viertelfinale. Große Favoriten auf den Titel sind aber in allererster Linie die Teams aus Andernos (Frankreich) und Maaslandse BA (Belgien).

Im Dreiband der Frauen auf den großen Matchbillards geht kein Weg an Therese Klompenhouwer aus den Niederlanden vorbei. Bereits in der Vorrunde demonstrierte sie ihre Vormachtstellung und wird auf dem Weg zur Titelverteidigung nur sehr schwer zu schlagen sein. Nicht mehr im Wettbewerb vertreten ist die Hamburgerin Steffi Träm, die vor zwei Jahren noch mit Bronze glänzte.

Im Cadre 71/2 ist der Niederländer Raymund Swertz auf bestem Wege, seinen vor zwei Jahren gewonnenen Titel erfolgreich zu verteidigen. In den heutigen zwei Matches auf dem Weg ins Finale brauchte er lediglich vier Aufnahmen für die insgesamt 400 Punkte. Im morgigen Endspiel trifft er auf seinen Landsmann Dave Christiani. Dieser hatte die Hoffnungen des Deutschen Thomas Nockemann auf eine Finalteilnahme im Halbfinale zunichte gemacht. Neben Nockemann erhielt der Spanier Raul Cuenca ebenso die Bronzemedaille.

Eine Menge an Favoritenstürzen gab es beim spektakulären Artistique-Turnier. Mit Titelverteidiger Eric Daelman (Belgien) und dem Deutschen Thomas Ahrens schieden gleich zwei potenzielle Titelanwärter im Achtelfinale aus. Somit halten Bernd Singer und Marvin Heinrich, der Ahrens besiegen konnte, die deutsche Fahne hoch. 

Die Italiener dominieren auch in der Juniorenklasse  beim 5 Kegelwettbewerb. Zwar hatte Max Gabel (Deutschland) gegen Giovanni Forino (Italien) im Halbfinale die große Chance, den ersten Satz zu gewinnen,  scheiterte aber an einer eher leichten Ballposition. Letztlich setzte sich Forino mit 3:1-Sätzen durch. Jonas Threms aus Dänemark ging seinerseits gegen Giovanni Forinos Bruder Domenico zwar in Führung, hatte dann aber nicht die Kraft, der Aufholjagd seines Widersachers standzuhalten. Somit treffen im morgigen Sonntag zwei Brüder in einem EM-Finale aufeinander.

Alle Informationen, Ergebnisse und Fotos zu den Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg finden sich hier. Das Turnier wird zudem via kostenpflichtigen Livestream auf www.kozoom.com übertragen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. Mai 2015 um 07:56 Uhr
 

Drittes Gold für Deutschland durch Susanne Stengel-Ponsing

E-Mail Drucken

Pressemitteilung von Achim Ghabi

Am Tag der Arbeit standen in Brandenburg an der Havel bei den Billard-Europameisterschaften zwei Entscheidungen an. Unter anderem auch bei den Frauen in der Freien Partie auf dem großen Matchbillard.Die Deutsche Susanne Stengel-Ponsing war gestern nach ihrem zweiten Platz in der Vorrundengruppe sehr enttäuscht, hieß das doch, dass sie im Halbfinale auf die Favoritin Magali Declunder aus Frankreich treffen würde. Doch die Saarländerin war heute deutlich besser drauf als noch am gestrigen Donnerstag. In 15 Aufnahmen hatte sie das spannende Duell gegen Declunder mit 135:123-Punkten gewonnen. Das Finale gegen Mirjam Prium-Emmens (Niederlande) geriet dann zu einer zähen Angelegenheit, an dessen Ende Stengel-Ponsing mit 53:42-Punkten das bessere Ende für sich hatte. Damit holte sie das insgesamt dritte Gold für die deutsche Delegation bei dieser EM. Die zweite Bronzemedaille neben Declunder holte sich ihre Landsfrau Veronique Ales.

Der neue Europameister im Dreiband der Herren auf dem Turnierbillard kommt aus Belgien. Kenny Miatton und Steven van Acker lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei Erstgenannter seinem Widersacher immer einen Schritt voraus zu sein schien. Das spiegelt sich auch im Endresultat von 40:37-Punkten nach 24 Aufnahmen zu Gunsten von Miatton wider. Die beiden Bronzemedaillen gingen derweil an Dirk Harwardt aus Deutschland sowie den Türken Ömer Karakurt, der vor zwei Jahren noch die Junioren-Konkurrenz für sich entscheiden konnte. 

Am morgigen Samstag steht das Finale im prestigeträchtigen Team-Wettbewerb im Dreiband an. Das deutsche Duo mit Martin Horn und Christian Rudolph erreichte in einem Thriller gegen Frankreich das Halbfinale, in dem sie gegen die Niederlande allerdings klar den Kürzeren zogen. Dick Jaspers und Raimond Burgman treffen damit im Finale auf die favorisierten Belgier. Frédéric Caudron und Roland Forthomme erreichten das Endspiel dank eines Sieges über die Türkei.

Im Cadre 71/2 wurde heute die Gruppenphase abgeschlossen. Titelverteidiger Raymund Swertz ist dabei auf gutem Weg, sein frühes Ausscheiden im Cadre 47/2 vergessen zu machen. Er steht ebenso im morgigen Viertelfinale wie der Deutsche Thomas Nockemann, der sich in seiner Gruppe ebenso schadlos hielt. Bereits raus aus dem Wettbewerb ist Sven Daske, der damit Brandenburg ohne Medaille verlassen muss. Tragisch ausgeschieden sind auch der aktuelle 47/2-Europameister Xavier Gretillat und Mitfavorit Eddy Leppens, die in ihren Gruppen zwar punktgleich mit ihren beiden anderen Konkurrenten die Vorrunde abschlossen, aber aufgrund des schlechteren Punkteschnittes nur Rang 3 belegten.

Am Donnerstagabend starteten die Vereinsmannschaften ihren Wettbewerb. Insgesamt 32 Teams verteilen sich auf acht Gruppen, wobei nur der Sieger das Viertelfinale erreichen wird. Am morgigen Samstag werden hier erst die jeweiligen Entscheidungen fallen. Derzeit haben die Zweier-Mannschaften aber erst eine Partie gespielt, so dass es noch zu früh für Prognosen ist.

Am späten Freitagabend sind auch die Artistique-Spieler in ihren Wettbewerb eingestiegen. Zunächst spielen 16 Spieler in vier Vierergruppen um die Achtelfinal-Plätze. Dort stoßen acht weitere Sportler hinzu, unter anderem auch Titelverteidiger Eric Daelman. Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Thomas Ahrens, Bernd Singer und nicht zuletzt Werner Grewatsch.

Alle Informationen, Ergebnisse und Fotos zu den Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg finden sich hier. Das Turnier wird zudem via kostenpflichtigen Livestream auf www.kozoom.com übertragen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Mai 2015 um 09:07 Uhr
 

Italien holt Gold

E-Mail Drucken

Pressemitteilung von Achim Ghabi

Italien gewinnt 5-Kegel-EM-Finale gegen Deutschland historisch knapp mit 200:199!
Das hätte selbst Hitchcock nicht besser inszenieren können. Am siebten Turniertag der Billard-Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel stand die Entscheidung im Mannschaftswettbewerb der Disziplin 5 Kegel-Billard auf dem Programm und das deutsche Quartett hatte sich aufgemacht, den übermächtigen Italienern ein Bein zu stellen.Heute Mittag standen die Halbfinals an und dabei traf Deutschland auf die französische Auswahl. Nach Siegen von Gerd Kunz im Einzel sowie Sven Petzke/Alexander Reh im Doppel musste bei einer gleichzeitigen Niederlage von Thomas Hähne das abschließende Staffelspiel die Entscheidung bringen.

Deutschland hatte die Partie über die komplette Strecke im Griff und erreichte als Erster die 200 Punkte zum Finaleinzug. Parallel musste Italien gegen die Schweiz ebenso in die Staffel, doch hatte man dabei mit 200:98-Punkten gar keine Probleme.Das Finale am späteren Nachmittag zog die Zuschauer von Anfang an in ihren Bann. Gerd Kunz eröffnete auf deutscher Seite und zog sein Spiel eiskalt durch – 1:0 für Deutschland. Thomas Hähne lieferte sich ein dramatisches Einzel, in dessen Verlauf er eigentlich immer zurücklag. Pünktlich zum 120. und entscheidenden Punkt lag der Hesse dann erstmals vorne – 2:0 für Deutschland. Man schnupperte also schon am Sieg, zumal Sven Petzke und Alexander Reh im Doppel lange Zeit vorne lagen. Erst zum Schluss ging ihnen die Puste aus und Italien rettete sich in das zwei Punkte bringende Staffelspiel. Alexander Reh sorgte im ersten Viertel für eine kleine deutsche Führung, die Gerd Kunz in fantastischer Manier ausbaute. Thomas Hähne gelang es, die Führung in seiner gewohnt ruhigen Art zu transportieren und einen etwa 30-Punkte-Vorsprung an Sven Petzke zu übergeben. Der Dresdner agierte am Anfang souverän und hielt die Führung bis zum 180. Zähler. Erst dann merkte man ihm ein wenig Nervenflattern an. Gleichzeitig hatte der Italiener Daniel Lopez in einer Szene auch noch eine Menge Glück, bei der er acht Punkte erzielte. Das trug nicht wirklich zur Besserung bei Petzke bei und sein Widersacher startete eine Aufholjagd par excellence. Bei 193:191 ging Lopez sogar erstmals in Führung, doch Petzke konterte zur 199:193-Führung. Nur noch ein winziger Punkt fehlte, doch das Bild auf dem Tisch bot dem Italiener eine gute Chance. Eiskalt und mit viel Finesse holte er die fehlenden sieben Zähler und fing das tief enttäuschte deutsche Quartett auf der Ziellinie noch ab. Auch wenn das Resultat aus deutscher Sicht nun auf den ersten Blick eine bittere Niederlage darstellt, war dieser Wettbewerb einmal mehr Werbung für den Billardsport – und erst recht für die Disziplin 5 Kegel.

Bei den Dreiband-Nationalmannschaften sah es für Deutschland A kurzzeitig nach einem frühen Ausscheiden aus. Zum Auftakt verloren Martin Horn und Christian Rudolph gegen die schwedische Vertretung. Da aber die Skandinavier gegen Spanien unterlegen waren, konnte Deutschland mit einem hohen Sieg über die Iberer noch weiterkommen. Genau das schafften Horn und Rudolph und zogen damit ins morgige Viertelfinale ein. Ebenfalls noch im Rennen sind die beiden belgischen Teams, während Deutschland B mit Ronny Lindemann und Nachwuchs-Ass Dustin Jäschke trotz eines Sieges über die Schweiz an den Niederlanden gescheitert ist.

Im Dreiband der Herren auf dem kleinen Turnierbillard stehen derweil die Viertelfinalteilnehmer ebenso fest. Nicht mehr im Rennen ist der amtierende Vize-Europameister Herbert Szivacz aus Österreich, den es bereits in der ersten K.O.-Runde erwischte. Nicht besser erging es dem Türken Birol Uymaz, der gegen Steven van Acker (Belgien) ebenso das frühe Aus ereilte.Unter den Top 8 befindet sich mit Dirk Marquardt ein Deutscher. Er trifft am frühen Freitagmorgen im Kampf um den Halbfinaleinzug auf den Niederländer Berry Dallinga. Auf dem Zettel sollte man zudem den U21-Europameister von 2013, Omer Karakurt aus der Türkei, haben.

Erstmals ins Geschehen eingegriffen haben die Frauen in ihrem Freie Partie-Wettbewerb. In zwei Dreier-Gruppen wurde heute um die Halbfinalplätze gespielt, wobei die deutsche Susanne Stengel-Ponsing am Freitag um die Medaillen kämpfen wird. Sie trifft allerdings auf Magali Declunder aus Frankreich, die bisher in einer anderen Liga gespielt hat.

Alle Informationen, Ergebnisse und Fotos zu den Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg finden sich hier. Das Turnier wird zudem via kostenpflichtigen Livestream auf www.kozoom.com übertragen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Mai 2015 um 09:07 Uhr
 

Silber für Thomas Nockemann

E-Mail Drucken

 Pressemitteilung von Achim Ghabi

Schweizer Xavier Gretillat fängt Thomas Nockemann ab
Am sechsten Tag der Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg an der Havel gab es nur eine Medaillenentscheidung. Diese fiel an den großen Matchbillards in der Disziplin Cadre 47/2. Nachdem Titelverteidiger Raymund Swertz aus den Niederlanden bereits in der Gruppenphase ausgeschieden war, rückte unter anderem der Deutsche Sven Daske in den Fokus. Dessen Hoffnungen auf Gold wurden jedoch im Viertelfinale durch den Schweizer Xavier Gretillat jäh gestoppt. In die Bresche sprang dafür Thomas Nockemann aus Bochum, der dem Tschechen Marek Faus mit 250:0 in einer Aufnahme keine Chance ließ. Auch im Halbfinale hielt sich Nockemann schadlos und traf im Finale auf Gretillat. Die erhoffte Revanche für die Deutschen blieb jedoch aus, denn der Schweizer setzte sich mit 250:23-Punkten nach drei Aufnahmen durch. Bronze ging an die Belgier Eddy Leppens und Patrick Niessen.

Die Gruppenphase abgeschlossen wurde heute im Team-Wettbewerb 5 Kegel-Billard. Erfreulicherweise haben dabei beide deutschen Mannschaften das Viertelfinale erreicht. Am Abend ging es dann für die Erste gegen die Vertretung aus Dänemark, während es Deutschland 2 mit Frankreich zu tun bekam. In der Wiederauflage des Halbfinals von vor zwei Jahren ließ Deutschland A den Dänen diesmal nicht den Hauch einer Chance. Ähnlich erging es aber auch Deutschland B, die gegen die Franzosen auf verlorenem Posten standen.Spannend wurde die Partie zwischen San Marino und der Schweiz. Erst im abschließenden Staffelspiel fiel die Entscheidung zu Gunsten der Eidgenossen.Noch im Rennen ist freilich Topfavorit Italien. Die Azurri, die im Einzel alle Medaillen abräumten, zeigten gegen die zweite dänische Mannschaft wer Herr im Haus ist und stehen damit im morgigen Halbfinale.

Am kleineren Turnierbillard läuft weiterhin die Gruppenphase des Dreiband-Wettbewerbs der Herren. Viele der insgesamt 15 Gruppen sind bereits abgeschlossen und die ersten Qualifikanten für die am Donnerstagmorgen beginnende Finalrunde stehen fest. Die besten Resultate lieferte bisher der Türke Birol Uymaz, der sich damit freilich auch in den Favoritenkreis gespielt hat.

Alle Informationen, Ergebnisse und Fotos zu den Karambol-Europameisterschaften in Brandenburg finden sich hier. Das Turnier wird zudem via kostenpflichtigen Livestream auf www.kozoom.com übertragen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. April 2015 um 08:31 Uhr
 


Seite 10 von 33

Newsletter Abonnement

Willkommen beim Newsletter Service der Mannheimer Billardfreunde
Auch als Gast können sie sich regelmäßig über den Karambol-Sport informieren lassen.

Event Kalender

Letzter Monat November 2017 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 44 1 2 3 4 5
week 45 6 7 8 9 10 11 12
week 46 13 14 15 16 17 18 19
week 47 20 21 22 23 24 25 26
week 48 27 28 29 30